Persönliche Wege für neue Perspektiven


G I P
Gesellschaft für Interdisziplinäre Psychologie

Vorwort

Die Medizin beschäftigt sich schon lange, allerdings selektiv, mit den gestörten Regelkreisen des Menschen, besonders seines Körpers und seiner Seele, seiner Umwelt, seiner Gesellschaft und seines Lebenskreises, der ihn umgibt.

Besonders die Neurologie, Psychologie, Soziologie und Biologie haben in den letzten Jahrzehnten die neuronal und ökologisch verknüpften Netzwerke am Intensivsten erörtert, neue Fragen aufgeworfen und Antworten gegeben, die für uns alle von großer Bedeutung sind.

Antworten auf gesundheitliche Probleme eines Menschen können heute deshalb nicht mehr aus einem einzelnen Fach heraus gegeben werden. Es ist deshalb zwischen den großen Disziplinen der Medizin und den Unterdisziplinen wie der Neuropsychologie, Kommunikationspsychologie und Immunologie z. B. eine Zusammenarbeit notwendig.

Es ist unser Ziel, Menschen Erkenntnisse und Möglichkeiten einer interdisziplinären und regelkreisorientierten Medizin zugänglich zu machen. Dabei bedarf es eines Vorgehens, dass erkrankten Persönlichkeiten zugleich in biologischer, sozialer, physikalischer, geistiger und emotionaler Hinsicht gerecht wird.

Unsere Ansätze sehen wir in der Erfassung psychosozialer Aspekte, die sich auf Grund medizinisch – soziologischer Forschung ständig ändern. Entsprechend verfolgt das Institut sowohl eine mehrdimensionale als auch multimethodale Medizin und eine kybernetische Einbindung des erkrankten Menschen in seine Lebenssysteme. Berücksichtigt werden dabei die  Möglichkeiten der Selbstregulation (Resilienzentwicklung).

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GIP & Institut für Interdisziplinäre Psychologie
Prof. Dr. E. W. Burrer, Dr. A. Burrer & D. Donner