Der Mensch im Kontakt

Die Gesundheit des Menschen geht mit der Intaktheit sozialer Begegnung und Beziehung einher.

Das, was uns an unseren Mitmenschen am meisten freut oder belastet, ist oft für uns selbst ein erfreuliches oder belastendes Thema. Andere sind wie ein intakter oder verzerrter Spiegel, in dem wir uns selbst entsprechend „gesund“ oder „krank“ erleben und korrigieren können. Gleichzeitig bilden sie mit uns zusammen auch ein emotionales Netz, das uns im Gleichgewicht hält.

Wir brauchen also, um zu leben und auch zu gesunden, Begegnung in einer Gemeinschaft, die Dialog ermöglicht. Leider vernachlässigen viele Menschen diesen Aspekt, sei es aus Belastungen heraus, aus schädlichen Gewohnheiten oder aus Distanz zu sich selbst.

Auch mangelt es oft an Freundschaften oder tiefen Bindungen, weil materielle und gesellschaftliche Zwänge ein Zusammenleben extrem belasten oder erschweren. Dies führt zu einer permanenten Stresssituation. Stressgeprägte Kommunikation und die damit einhergehende körperliche Belastung machen krank.

Wir brauchen andere, um körperliche Gesundheit zu erfahren.

Wir müssen deshalb oft wieder lernen, entspannter miteinander umzugehen und uns zu vertrauen, wenn unser Körper gesunden soll. Egal, ob in der Partnerschaft, ob mit Kindern, Kollegen oder Freunden: Positive Begegnung ist auch zur körperlichen Intaktheit erforderlich. Um den genannten vielfältigen Aspekten gerecht zu werden, wird interdisziplinär in Einzelgesprächen, der Gruppe oder mit Methoden der Körpertherapie, Paar- und Familientherapie gearbeitet. 

Es erfolgen an Wochenenden deshalb auch Seminare für Kybernetische Psychologie.

 

Wir brauchen andere, um körperliche Gesundheit zu erfahren.